Basierend auf der Forschung von R. F. Bornstein (2015).
Relationship Dependency Test (RPT)
Wie hängen Sie von anderen ab und verbinden Sie sich mit ihnen?
Diese Bewertung basiert auf dem Relationship Profile Test (RPT), der 2001 von dem Psychologen Robert F. Bornstein und seinen Kollegen entwickelt wurde. Das Instrument bewertet, wie Individuen Verbindung, Autonomie und Abhängigkeit in ihren engen zwischenmenschlichen Beziehungen navigieren.
Neigen Sie dazu, sich zu stark auf andere zu stützen, sich zurückzuziehen, wenn Menschen näher kommen, oder einen ausgewogenen Mittelweg einzuschlagen? Um den Test durchzuführen, geben Sie Ihre Eingabe unten ein.
Frage 1 von 30
Ich stimme manchmal Dingen zu, an die ich nicht wirklich glaube, damit andere Menschen mich mögen.
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Der Relationship Profile Test (RPT) wurde 2001 von den Psychologen Robert F. Bornstein, K. J. Geiselman und M. A. Languirand entwickelt, um einen nuancierten, multidimensionalen Rahmen für das Verständnis menschlicher Abhängigkeit bereitzustellen. Jahrzehntelang behandelte die psychologische Literatur Abhängigkeit fast ausschließlich als Persönlichkeitsfehler oder eine Anfälligkeit für emotionalen Stress. Bornstein und seine Kollegen erkannten, dass menschliche Verbindung weitaus komplexer ist: Während ungesunde Abhängigkeit sicherlich persönliche Schwierigkeiten verursachen kann, kann die vollständige Weigerung, sich auf andere zu verlassen, ebenso schädlich sein. Durch die Erstellung des RPT zielten die Forscher darauf ab, sowohl die gesunden als auch die ungesunden Wege zu messen, wie Individuen Autonomie und Verbindung in ihren alltäglichen Beziehungen ausbalancieren.
Das Modell identifiziert drei unterschiedliche Beziehungsmuster, die prägen, wie Menschen mit Partnern, Freunden und Familie interagieren. Destruktive Überabhängigkeit beinhaltet ein intensives Bedürfnis nach Anerkennung, eine tiefgreifende Angst vor Verlassenheit und geringes Selbstvertrauen. Personen mit hohen Werten in diesem Muster fühlen sich oft nervös, wenn sie die Verantwortung übernehmen müssen, haben Schwierigkeiten, autonome Entscheidungen zu treffen, und fühlen sich leicht durch Kritik verletzt. Dysfunktionale Loslösung hingegen repräsentiert eine defensive Abkehr von Intimität. Diejenigen, die in Loslösung hoch punkten, neigen dazu, sich überfordert zu fühlen, wenn andere zu nahe kommen, sehen zwischenmenschliche Anforderungen als belastend an und ziehen sich routinemäßig zurück oder suchen Flucht, um ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle aufrechtzuerhalten.
Gesunde Abhängigkeit repräsentiert den ausgewogenen, adaptiven Mittelweg zwischen totaler Abhängigkeit und vollständiger Isolation. Sie ist durch echtes Vertrauen in andere, angemessenes Selbstvertrauen und die Bereitschaft gekennzeichnet, Unterstützung zu suchen, ohne sich schwach oder vermindert zu fühlen. Eine Person mit hoher gesunder Abhängigkeit kann ihre innersten Gedanken und Gefühle mit vertrauten geliebten Menschen teilen, während sie in der Lage bleibt, unabhängige Entscheidungen zu treffen. Sie betrachten andere Menschen als grundsätzlich gut und wohlmeinend, was es ihnen ermöglicht, starke emotionale Bindungen zu bilden, während sie ein klares, widerstandsfähiges Gefühl der persönlichen Identität und des Selbstwerts bewahren.
Umfangreiche Forschung zu Beziehungsdynamiken zeigt, dass diese drei Orientierungen die psychische Gesundheit, das Stressmanagement und die Beziehungszufriedenheit erheblich beeinflussen. Hohe Werte gesunder Abhängigkeit korrelieren mit größerem emotionalem Wohlbefinden, stärkeren sozialen Unterstützungsnetzwerken und gesünderen Bewältigungsmechanismen während Lebensübergängen. Umgekehrt führt starke Abhängigkeit von destruktiver Überabhängigkeit oft zu Beziehungsangst, Schwierigkeiten bei der Grenzsetzung und Anfälligkeit für emotionalen Stress. Übermäßige dysfunktionale Loslösung führt häufig zu Einsamkeit, chronischer emotionaler Distanz und Schwierigkeiten, tiefe, langfristige romantische oder persönliche Bindungen über die Zeit aufrechtzuerhalten.
Um Ihren Ergebnissen einen Referenzpunkt zu geben, platziert die Grafik Ihr Ergebnis neben einem geschätzten Vergleichsmarker für jede Dimension. Diese Marker sind ungefähre Werte: Ein typischer Erwachsener neigt dazu, am höchsten in gesunder Abhängigkeit zu punkten, während er niedrigere Werte in destruktiver Überabhängigkeit und dysfunktionaler Loslösung aufweist. Diese Zahlen sind informierte Schätzungen, die aus dem allgemeinen Muster der veröffentlichten Beziehungsforschung umskaliert wurden, keine validierten Bevölkerungsperzentile oder klinischen Normen für diesen speziellen Test. Betrachten Sie sie als hilfreichen kontextuellen Hintergrund, der es Ihnen ermöglicht, Ihr Profil zu lesen, und nicht als präzisen Maßstab oder diagnostisches Urteil.
Dieser Test wird nur zu Bildungs- und Selbstreflexionszwecken bereitgestellt. Es handelt sich nicht um ein diagnostisches Instrument, bietet keine psychologische Behandlung und ist nicht mit Robert F. Bornstein, K. J. Geiselman, M. A. Languirand oder ihren akademischen Institutionen verbunden. Basierend auf dem Relationship Profile Test (RPT) bietet dieser Selbstbericht-Fragebogen eine Momentaufnahme davon, wie Sie derzeit Nähe, Autonomie und Abhängigkeit navigieren. Kein einzelner Wert definiert, wer Sie sind, und zwischenmenschliche Muster können sich im Laufe der Zeit durch Selbstbewusstsein und persönliches Wachstum entwickeln. Wenn Sie Bedenken bezüglich Ihrer Beziehungen oder Ihrer psychischen Gesundheit haben, ziehen Sie die Konsultation eines qualifizierten Gesundheitsfachmanns in Betracht.
Referenzen
- Haggerty, G., Bornstein, R. F., Khalid, M., Sharma, V., Riaz, U., Blanchard, M., Siefert, C. J., & Sinclair, S. J. (2015). Construct Validity of the Relationship Profile Test: Links With Measures of Psychopathology and Adult Attachment. Journal of Personality Assessment, 98(1), 82-87.
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