Basierend auf der Forschung von Eoin McElroy, Dozent an der Ulster University.
Erweiterter Cyberchondrie-Test
Erhöht die Online-Symptomsuche Ihre Ängstlichkeit bezüglich Ihrer Gesundheit?
Die Suche nach medizinischen Symptomen online ist üblich, aber wenn die digitale Gesundheitsrecherche in anhaltende Ängstlichkeit und wiederholte Suche eskaliert, kann dies Cyberchondrie widerspiegeln.
Diese Bewertung basiert auf der Cyberchondria Severity Scale (CSS-12), die 2019 von Eoin McElroy und Kollegen entwickelt wurde. Sie misst, wie die Online-Gesundheitsrecherche Ihr seelisches Gleichgewicht über vier Schlüssel-Dimensionen beeinflusst.
Wie wirkt sich Ihre digitale Symptomsuche auf Ihr tägliches Leben aus? Um den Test durchzuführen, geben Sie Ihre Eingaben unten ein.
Frage 1 von 36
Ich finde mich dabei, spät in die Nacht durch Online-Medizinartikel zu scrollen.
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Das Internet hat verändert, wie Menschen medizinische Informationen suchen, und stellt riesige Bibliotheken von Gesundheitsinhalten für jeden zur Verfügung. Während die Online-Gesundheitsrecherche Einzelpersonen stärken kann, kann sie auch einen selbstverstärkenden Kreislauf aus Sorge und Zwang schaffen, der als Cyberchondrie bekannt ist. Um dieses Muster besser zu verstehen und zu quantifizieren, entwickelten der Psychologe Eoin McElroy und seine Kollegen 2019 die Cyberchondria Severity Scale, CSS-12 (CSS-12). Das Instrument wurde geschaffen, um frühere umfassende Skalen zu verkürzen und gleichzeitig eine hohe Präzision bei der Erfassung zu erhalten, wie digitale Symptomsuchen in psychische Belastung und tägliche Störungen eskalieren.
Diese Bewertung misst Cyberchondrie über vier Kerndimensionen, die in der Literatur identifiziert wurden. Excessive beschreibt die repetitive, zeitaufwendige Natur von Online-Symptomsuchen, wie z. B. die wiederholte Suche nach denselben unerklärten körperlichen Empfindungen auf mehreren medizinischen Websites. Distress misst die emotionale Auswirkung dieser Suchen, einschließlich Gefühlen von Panik, erhöhter Ängstlichkeit oder plötzlicher Angst, die durch das Lesen über seltene oder schwere Erkrankungen ausgelöst werden. Reassurance Seeking erfasst die Tendenz, Online-Ergebnisse zu nutzen, um medizinische Termine, diagnostische Verfahren oder Fachmeinungen von Gesundheitsdienstleistern anzufordern. Schließlich behandelt Impairment das Ausmaß, in dem die Online-Gesundheitsrecherche Offline-Arbeit, soziale Aktivitäten oder gewöhnliche Freizeit stört.
Psychologische Forschung zu Cyberchondrie zeigt, dass wiederholte Gesundheitssuchen oft nach hinten losgehen und Unsicherheit eher erhöhen als lindern. Da medizinische Informationen online häufig mehrdeutig oder auf Worst-Case-Szenarien zugeschnitten sind, neigen Personen mit Neigung zu Gesundheitsängsten dazu, harmlose körperliche Symptome als Anzeichen einer schweren Erkrankung zu missdeuten. Studien mit der CSS-12 zeigen, dass höhere Werte signifikant mit allgemeiner Gesundheitsängstlichkeit, zwanghaften Tendenzen und häufiger Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten korrelieren. Anstatt Seelenfrieden zu bieten, sperrt die Suche Individuen oft in eine ängstliche Schleife, in der jeder neue Artikel neue Zweifel erzeugt und zu weiterer Suche anregt.
Cyberchondrie existiert auf einem Spektrum und nicht als Alles-oder-Nichts-Zustand. Kurze, gelegentliche Suchen, um eine medizinische Diagnose zu verstehen oder eine Medikamentendosis zu überprüfen, sind Standardverhalten, die selten Belastung verursachen. Wenn Gesundheitssuchen jedoch zu gewohnheitsmäßigen Reaktionen auf Stress oder geringfügige körperliche Beschwerden werden, können sie Stunden der Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen und Beziehungen zu Angehörigen und Gesundheitsdienstleistern belasten. Zu erkennen, wo Ihre Gewohnheiten auf diesem Spektrum liegen, kann Ihnen helfen, gesündere digitale Grenzen zu setzen und suchinduzierte Ängstlichkeit zu reduzieren.
Die Vergleichsmarker, die neben Ihrem Ergebnis angezeigt werden, bieten allgemeinen Kontext und keine präzisen Perzentile. Diese Benchmarks sind geschätzte Approximationen, die aus veröffentlichten Gemeinschafts- und Studentenstichproben in CSS-12-Forschung umskaliert wurden, wo ein typischer Erwachsenen-Gesamtwert nahe dem unteren Mittelteil der Skala liegt. Sie sind keine standardisierten klinischen Perzentilnormen und spiegeln auch keinen universellen Durchschnitt über alle Demografien hinweg wider. Sie sollten diese Marker als hilfreichen Referenzpunkt und nicht als endgültige Rangliste Ihrer gesundheitsbezogenen Suchgewohnheiten betrachten.
Dieser Test wird ausschließlich zu Bildungs- und Selbstreflexionszwecken bereitgestellt. Er ist kein diagnostisches Instrument und kann keine Krankheitsangststörung, Gesundheitsängstlichkeit oder irgendeine medizinische Erkrankung diagnostizieren. Diese Bewertung basiert auf der Cyberchondria Severity Scale, CSS-12 (CSS-12), verwendet jedoch eigene angepasste Items und steht nicht in Verbindung mit Eoin McElroy, Mark Shevlin oder einer ihrer Institutionen. Wenn Online-Gesundheitssuchen bei Ihnen erhebliche Belastung verursachen oder Ihre tägliche Funktionsfähigkeit beeinträchtigen, ziehen Sie in Betracht, einen Gesundheitsdienstleister oder zugelassenen Psychotherapeuten zu konsultieren.
Referenzen
- McElroy, E., Kearney, M., Touhey, J., Evans, J., Cooke, Y., & Shevlin, M. (2019). The CSS-12: Development and Validation of a Short-Form Version of the Cyberchondria Severity Scale. Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking, 22(5), 330-335.
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