Basierend auf der Forschung von Richard A. Davis, Senior Lecturer am Pacific Theological College.
Problematic Internet Use Test
Erleben Sie Muster problematischen Internetgebrauchs?
Im Jahr 2002 entwickelten der Forscher Richard A. Davis und seine Kollegen die Online Cognition Scale (OCS), um problematischen Internetgebrauch zu bewerten. Das Instrument bewertet, wie Online-Gewohnheiten mit Ihren Gedanken, Ihrem emotionalen Zustand, Ihrer Impulskontrolle und Ihrer täglichen Konzentration zusammenhängen.
Durch die Durchführung dieses Tests erhalten Sie eine Bewertung über vier unterschiedliche Dimensionen der Online-Beteiligung: Internetkontrolle, Online-Sozialkomfort, Internet-Einsamkeit und Online-Ablenkung. Sind Sie neugierig darauf, wie Ihre Online-Gewohnheiten Ihre tägliche Konzentration und Ihr Wohlbefinden prägen? Um den Test durchzuführen, geben Sie Ihre Eingabe unten ein.
Frage 1 von 36
Menschen akzeptieren mich online so, wie ich bin.
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Die Online Cognition Scale (OCS) wurde 2002 von den Forschern Richard A. Davis, Gordon L. Flett und Avi Besser entwickelt, um problematischen Internetgebrauch durch ein kognitiv-behaviorales Rahmenwerk zu bewerten. Als digitale Technologie zum zentralen Bestandteil des täglichen Lebens wurde, erkannten Psychologen, dass Online-Beteiligung manchmal mit der realen Funktionsfähigkeit, der Selbstregulation und der emotionalen Gesundheit interferieren konnte. Anstatt das Internet als inhärent schädlich zu betrachten, konzentriert sich die OCS darauf, wie die Gedanken, Einstellungen und Bewältigungsmechanismen eines Individuums mit seinen Online-Gewohnheiten interagieren. Die Skala wurde entwickelt, um wichtige kognitive und verhaltensbezogene Tendenzen zu messen, die zu übermäßigem oder belastendem Internetgebrauch beitragen.
Die erste wichtige Dimension, die von der OCS gemessen wird, ist Internet Control, die die Fähigkeit eines Individuums widerspiegelt, seine Online-Zeit zu regulieren und Impulsen zum Einloggen zu widerstehen. Menschen mit geringerer Kontrolle in diesem Bereich können sich dabei ertappen, weit länger online zu bleiben als beabsichtigt, sich nicht abmelden zu können oder Reibereien mit Freunden und Familie über ihre Bildschirmzeit zu erleben. Eine zweite Dimension ist Online Social Comfort, die misst, wie wohl sich eine Person bei Online-Interaktionen im Vergleich zu persönlichen Umgebungen fühlt. Für einige Individuen macht die wahrgenommene Sicherheit, Anonymität oder Distanz, die durch digitale Kommunikation geboten wird, Online-Interaktionen erheblich weniger einschüchternd als persönliche Gespräche.
Die dritte Dimension, Internet Loneliness, bewertet das Ausmaß, in dem ein Individuum auf digitale Räume zurückgreift, um mit Gefühlen der Isolation oder niedriger Stimmung umzugehen. Während Online-Communities Unterstützung bieten können, fühlen sich Individuen mit hohen Werten in dieser Dimension oft weniger einsam online als offline, oder sie suchen im Internet nach einem emotionalen Hoch, das schwierige Offline-Gefühle kompensiert. Schließlich untersucht Online Distraction, wie digitale Aktivitäten genutzt werden, um reale Verantwortlichkeiten und täglichen Stressoren auszuweichen. Das Surfen im Web, das Überprüfen sozialer Medien oder das Spielen von Online-Spielen können als bequeme Fluchtmechanismen dienen, wenn man mit langweiligen Aufgaben oder herausfordernden Verpflichtungen konfrontiert ist.
Psychologische Forschung unter Verwendung der OCS und verwandter Maßnahmen deutet darauf hin, dass problematischer Internetgebrauch eng mit breiteren Mustern kognitiver Verzerrung und emotionaler Regulation verbunden ist. Studien legen nahe, dass Individuen, die stark auf das Internet für sozialen Komfort oder Ablenkung angewiesen sind, oft erhöhten Stress erleben, wenn sie gezwungen sind, sich abzumelden. Darüber hinaus haben Forscher festgestellt, dass problematische Online-Verhaltensweisen häufig mit Prokrastination, Schlafstörungen und reduzierter Zufriedenheit mit Offline-Beziehungen verknüpft sind. Das Verständnis dieser Muster ermöglicht es Individuen zu erkennen, wie ihre Online-Gewohnheiten spezifischen emotionalen Bedürfnissen dienen und wo gesündere Grenzen etabliert werden könnten.
Bei der Überprüfung Ihrer Testergebnisse sollten Sie bedenken, dass Bevölkerungsvergleichsmarkierungen, die auf Ihrem Diagramm angezeigt werden, Schätzungen aus veröffentlichten Forschungsstichproben sind, anstatt standardisierte Perzentile oder klinisch validierte nationale Normen. Diese Vergleichsmarkierungen werden bereitgestellt, um einen allgemeinen Referenzpunkt dafür zu bieten, wie Ihre Ergebnisse mit akademischen Studienkohorten übereinstimmen. Individuelle Ergebnisse können je nach demografischem Kontext, Lebensstil und allgemeiner digitaler Beteiligung variieren, und diese Benchmarks sollten als breite vergleichende Indikatoren und nicht als präzise Perzentil-Rankings betrachtet werden.
Bitte beachten Sie, dass diese Online-Bewertung ausschließlich für Bildungs-, Informations- und persönliche Selbstreflexionszwecke gedacht ist. Es handelt sich nicht um ein klinisches Diagnoseinstrument, noch ersetzt es professionelle psychologische Bewertung, Beratung oder medizinischen Rat. Ein hoher Wert auf einer Skala impliziert keine psychische Störung. Dieses Quiz basiert auf der OCS, die von Davis und Kollegen entwickelt wurde, steht aber in keiner Verbindung zu den Originalautoren oder ihren akademischen Institutionen und wird von ihnen weder unterstützt noch assoziiert.
Referenzen
- Davis, R. A., Flett, G. L., & Besser, A. (2002). Validation of a New Scale for Measuring Problematic Internet Use: Implications for Pre-employment Screening. CyberPsychology & Behavior, 5(4), 331-345.
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