Basierend auf der Forschung von B. Stamm (1996).
Compassion Fatigue Test (CFS)
Wie wirkt sich das Helfen anderer und emotionale Erschöpfung auf Ihr Leben aus?
Basierend auf der Forschung von C. Figley und B. Stamm (1996) bewertet der Compassion Fatigue and Satisfaction Test (CFS) die emotionalen Auswirkungen von Fürsorge und Hilfeleistung. Wenn Sie Personen unterstützen, die mit Trauma oder schwerer Belastung konfrontiert sind, kann Ihre eigene psychische Gesundheit auf vielfältige Weise beeinflusst werden.
Dieser Test bewertet drei zentrale Aspekte Ihrer Erfahrung: die Erfüllung durch Fürsorge, Ihr allgemeines Burnout-Niveau und Ihr Risiko für sekundären traumatischen Stress. Balancieren Sie die Belohnungen und Belastungen der Hilfeleistung? Um den Test durchzuführen, geben Sie Ihre Eingaben unten ein.
Frage 1 von 66
Ich denke, dass ich durch den traumatischen Stress der Personen, die ich helfe, „infiziert“ worden sein könnte.
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Der Compassion Fatigue and Satisfaction Test (CFS) wurde 1996 von den Forschern C. Figley und B. Stamm entwickelt, um die psychologischen Auswirkungen von Fürsorge- und professionellen Helferrollen zu messen. Personen, die im Gesundheitswesen, in Notdiensten, in der Sozialarbeit, im Bildungswesen oder in persönlichen Pflegesettings arbeiten, stehen häufig vor einzigartigen emotionalen Anforderungen. Während das Helfen anderer ein tiefes Gefühl von Sinn und Erfüllung fördern kann, kann die kontinuierliche Exposition gegenüber dem Leiden und der Belastung anderer auch zu emotionaler Erschöpfung und sekundärem traumatischen Stress führen. Durch die Bewertung sowohl der positiven als auch der negativen Dimensionen der Fürsorge bietet der CFS eine ausgewogene Perspektive darauf, wie Helferrollen die langfristige emotionale Gesundheit beeinflussen.
Die erste Dimension, die von der Skala bewertet wird, ist Compassion Satisfaction. Dieses Facette spiegelt die positiven Emotionen, die persönliche Erfüllung und das Gefühl der Wirksamkeit wider, die aus der Hilfeleistung für bedürftige Personen resultieren. Personen, die hohe Werte bei Compassion Satisfaction angeben, fühlen sich durch ihre Fürsorgeverantwortung wirklich belohnt, schöpfen Kraft aus ihren persönlichen Überzeugungen und sind stolz auf ihre Fähigkeit, einen bedeutsamen Unterschied zu machen. Höhere Werte bei Compassion Satisfaction dienen als wichtiger Schutzfaktor gegen emotionale Belastung und helfen Personen, Resilienz, Energie und Motivation aufrechtzuerhalten, selbst wenn sie mit hochanspruchsvollen Arbeitsumgebungen konfrontiert sind.
Die zweite Dimension, die von dem Instrument gemessen wird, ist Burnout-Risiko. Burnout entwickelt sich allmählich als Ergebnis einer längeren Exposition gegenüber hohen Arbeitsbelastungen, emotionalen Anforderungen und unzureichender struktureller oder persönlicher Unterstützung. Es äußert sich als körperliche und geistige Erschöpfung, Gefühle der Entfremdung oder Distanzierung von Gleichaltrigen, Schlafstörungen und erhöhte Reizbarkeit oder Wut bei geringer Provokation. Im Gegensatz zu akuten Reaktionen auf Trauma spiegelt Burnout eine langsame Erschöpfung von Energie, Begeisterung und persönlicher Wirksamkeit wider, die durch anhaltenden, nicht bewältigten Stress in beruflichen oder Pflegesettings verursacht wird.
Die dritte Dimension ist Compassion Fatigue-Risiko, das sich speziell mit sekundärem traumatischen Stress befasst, der aus der Exposition gegenüber den beängstigenden oder traumatischen Erfahrungen anderer resultiert. Personen, die Compassion Fatigue erleben, können feststellen, dass sie bestimmte Orte, Aktivitäten, Gedanken oder Gefühle aktiv vermeiden, die sie an beunruhigende Ereignisse erinnern, die von den Personen geteilt werden, die sie unterstützen. Sie können auch Gedächtnislücken bezüglich belastender Vorfälle, anhaltende Angst oder emotionale Taubheit erleben. Compassion Fatigue kann schnell auftreten und das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen sowie die Fähigkeit einer Person verringern, Pflege effektiv zu leisten.
Psychologische Forschung zeigt, dass diese drei Dimensionen unabhängig voneinander funktionieren, was bedeutet, dass eine Person hohe Compassion Satisfaction erleben kann, während sie gleichzeitig ein erhöhtes Burnout- oder Compassion Fatigue-Risiko hat. Die Erkenntnis, wo Sie auf jeder Skala liegen, bietet wertvolle Selbsterkenntnis bezüglich Ihres persönlichen Gleichgewichts von Fürsorgebelohnungen und psychischer Belastung. Bei der Interpretation Ihres Diagramms beachten Sie bitte, dass die Bevölkerungsvergleichsmarker, die auf der visuellen Anzeige gezeigt werden, Schätzungen sind, die aus veröffentlichten Forschungsstichproben abgeleitet wurden, keine validierten Perzentile.
Bitte beachten Sie, dass diese Online-Selbstbewertung ausschließlich für Bildungs- und Selbstreflexionszwecke konzipiert ist. Sie stellt keine klinische Diagnose, psychologische Bewertung oder medizinische Beratung dar. Wenn Sie unter erheblicher emotionaler Belastung oder Burnout leiden, wird dringend empfohlen, einen qualifizierten Psychotherapeuten zu konsultieren. Dieses Online-Profil basiert auf dem veröffentlichten Compassion Fatigue and Satisfaction Test (CFS), bleibt jedoch unabhängig und ist nicht mit den ursprünglichen Autoren oder deren Institutionen verbunden. Nutzen Sie diese Ergebnisse mit Bedacht.
Referenzen
- B. H. Stamm. Measuring Compassion Satisfaction as well as Fatigue: Development history of the Compassion Fatigue and Satisfaction Test // In C. R. Figley (ed.) Treating Compassion Fatigue NY: Brunner, 2002.
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