Based on the research of J. C. Raven (1938).
Figurenlogiktest
Kannst du das Muster in jeder Figur erkennen?
Dieser Test umfasst 44 Aufgaben zur Figurenlogik mit stetig zunehmendem Schwierigkeitsgrad. Jede Aufgabe zeigt eine Matrix aus Formen, bei der ein Element fehlt: Deine Aufgabe besteht darin, die Regel hinter dem Muster zu erkennen und die Option auszuwählen, die es vervollständigt. Aufgaben dieser Art sind das klassische Format zur Messung des abstrakten, sprachfreien logischen Denkens – also der Fähigkeit, neuartige Probleme zu lösen, ohne sich auf Sprache oder erlerntes Wissen zu stützen.
Du hast 45 Minuten Zeit, um die Aufgaben zu bearbeiten – genug, um über jede einzelne gründlich nachzudenken. Wie weit kannst du auf der Schwierigkeitskurve nach oben kommen? Um den Test zu machen, gib unten deine Eingabe ein.
This test is in timed mode.
You will have 45 minutes to finish the test. Once you are ready, click Start Test.
Dieser Test besteht aus 44 eigens entwickelten Aufgaben zur Figurenlogik, die nach zunehmendem Schwierigkeitsgrad geordnet sind. In den frühen Aufgaben sollst du einfache 3x3-Raster vervollständigen, die einer einzigen Regel folgen – etwa eine Farbe, die sich in jeder Zeile wiederholt, oder eine Form, die sich in jeder Spalte abwechselt. Die späteren Aufgaben führen zu größeren Matrizen, in denen mehrere Regeln gleichzeitig gelten: Formen drehen sich, Farben wechseln zyklisch, Größen nehmen schrittweise zu und Merkmale verbinden oder entfernen sich in Zeilen und Spalten. Jede Aufgabe bietet zwischen drei und zehn Antwortmöglichkeiten, von denen genau eine das Muster vervollständigt.
Das Format folgt der Tradition des schlussfolgernden Denkens anhand von Matrizen, die von Ravens Progressiven Matrizen aus dem Jahr 1938 bis zu den Matrixabschnitten praktisch jeder modernen Intelligenztestbatterie reicht. Jahrzehntelange Forschung hat deutlich gemacht, warum sich dieses Format hält: Die Leistung bei Matrixaufgaben gehört zu den reinsten verfügbaren Messgrößen der fluiden Intelligenz – der Fähigkeit, Regeln abzuleiten und Probleme zu lösen, die für dich neu sind. Da die Aufgaben keine Wörter oder Fakten enthalten, funktionieren sie über verschiedene Sprachen und Bildungshintergründe hinweg besser als fast jede andere Art von Testaufgabe. Klassische Analysen von Matrizentests zeigten, dass leistungsstarke und leistungsschwache Personen vor allem darin unterscheiden, mehrere Regeln gleichzeitig zu verarbeiten und ein komplexes Muster in überschaubare Teilziele zu zerlegen.
Während du den Test bearbeitest, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass es zunehmend schwieriger wird, die Regeln zu benennen. Das ist beabsichtigt. In den frühen Aufgaben springt die Regel sofort ins Auge; bei den späteren musst du aktiv Hypothesen aufstellen und verwerfen – etwa prüfen, ob das Muster zeilen- oder spaltenweise verläuft, ob sich zwei Merkmale gemeinsam oder unabhängig voneinander bewegen und ob es sich bei dem, was wie eine Drehung aussieht, tatsächlich um eine Spiegelung handelt. Dieser Prozess des Hypothesentestens – mehr als die Sehschärfe – wird durch den Test gemessen. Eine falsche Antwort bei einer späteren Aufgabe bedeutet meist, dass die Regel überhaupt nicht erkannt wurde, nicht dass sie erkannt und falsch angewendet wurde.
Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt, insgesamt sind also 0 bis 44 Punkte möglich. Deine Punktzahl wird mit der Verteilung früherer Teilnehmender an diesem Aufgabensatz verglichen: einer Online-Stichprobe, in der die durchschnittliche Punktzahl bei etwa 22 lag, die mittlere Person 24 Aufgaben löste und eine Punktzahl von 33 oder mehr ungefähr den oberen zehn Prozent entsprach. Diese Vergleichsgruppe ist eine selbst ausgewählte Gruppe von Online-Teilnehmenden und keine standardisierte Normstichprobe. Außerdem umfasst sie Personen, die den Test vorzeitig abgebrochen haben. Die angezeigten Durchschnittswerte sind daher Orientierungspunkte und keine validierten Perzentile. Der Aufgabensatz selbst ist eine eigens entwickelte Reihe im Format des schlussfolgernden Denkens anhand von Matrizen. Er ist keines der standardisierten veröffentlichten Testverfahren, und dein Ergebnis sollte als Übung im logischen Denken verstanden werden, nicht als formale IQ-Messung.
Das 45-Minuten-Zeitfenster ist absichtlich großzügig bemessen: Deine Punktzahl sollte eher deine Denkfähigkeit als deine bloße Geschwindigkeit widerspiegeln. Wenn dir diese Art von Aufgaben gefällt und du eine formelle Einschätzung möchtest, werden die standardisierten Instrumente dieser Tradition (Ravens Standard Progressive Matrices und Advanced Progressive Matrices sowie die Matrizen-Subtests professioneller IQ-Testbatterien) unter kontrollierten Bedingungen mit validierten Normwerten durchgeführt.
Dieser Test wird ausschließlich zu Bildungs- und Unterhaltungszwecken angeboten. Er ist kein klinisches Instrument, und eine einzelne Bearbeitung eines beliebigen Denkfähigkeitstests – ob zeitlich begrenzt oder nicht – wird durch Konzentration, Motivation und Vertrautheit mit Aufgabenformaten beeinflusst.
Referenzen
- Raven, J. C. (1938). Progressive Matrices: A perceptual test of intelligence. H.K. Lewis.
- Carpenter, P. A., Just, M. A., & Shell, P. (1990). What one intelligence test measures: A theoretical account of the processing in the Raven Progressive Matrices Test. Psychological Review, 97(3), 404-431.
- Raven, J. (2000). The Raven's Progressive Matrices: Change and stability over culture and time. Cognitive Psychology, 41(1), 1-48.












































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