Auf Grundlage der Forschung von Robert L. Leahy.
Test zu emotionalen Schemata (LESS-II)
Wie verstehst, bewertest und bewältigst du deine inneren Gefühle?
Diese Untersuchung basiert auf der Leahy-Skala für emotionale Schemata II (LESS-II), die 2012 vom Psychologen Robert L. Leahy entwickelt wurde. Emotionale Schemata sind die grundlegenden Überzeugungen, Erwartungen und Strategien, die Menschen in Bezug auf ihre eigenen Gefühle haben und darüber, wie Gefühle erlebt und bewältigt werden sollten.
Wie bewertest du dein emotionales Leben und wie gehst du damit um? Gib unten deine Antworten ein, um den Test zu machen.
Frage 1 von 28
Ich sage oft zu mir selbst: „Was stimmt nicht mit mir?“
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Der Fragebogen zu den emotionalen Schemata nach Leahy, LESS-II, wurde vom klinischen Psychologen Robert L. Leahy entwickelt, um die persönlichen Theorien und kognitiven Modelle zu untersuchen, die Menschen in Bezug auf ihre inneren emotionalen Zustände haben. Der LESS-II-Rahmen basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie und der Forschung zur sozialen Kognition und geht davon aus, dass psychische Belastung nur selten allein durch primäre Gefühle verursacht wird. Stattdessen wird die Belastung maßgeblich davon geprägt, wie Menschen diese Gefühle interpretieren, beurteilen, bestätigen und zu regulieren versuchen. Wenn Menschen starre oder strafende Überzeugungen über ihre Gefühle haben und sie als unerträglich, beschämend, unverständlich oder dauerhaft betrachten, entwickeln sie häufig ungünstige Bewältigungsmechanismen, die ihr Leiden unbeabsichtigt verstärken.
Der LESS-II identifiziert vierzehn unterschiedliche Dimensionen, die das gesamte Profil der emotionalen Schemata einer Person bilden. Dimensionen wie externe Validierung und emotionale Klarheit untersuchen, ob du deine emotionalen Erfahrungen von den Menschen in deinem Umfeld akzeptiert und unterstützt fühlst und wie klar du die Bedeutung hinter deinen Gefühlen verstehst. Skalen wie emotionale Scham, Emotionskontrolle und Emotionsakzeptanz bewerten, ob du beim Erleben unerwünschter Gefühle Schuld oder Scham empfindest, wie sehr du befürchtest, in intensiven emotionalen Momenten die Selbstkontrolle zu verlieren, und ob du dir erlaubst, Gefühle zu erleben, ohne dich sofort defensiv zu schützen oder sie zu unterdrücken.
Andere Skalen untersuchen kognitive Strategien und Deutungsmuster, die auf das emotionale Leben angewandt werden. Emotionsbezogenes Grübeln und emotionsbezogene Schuldzuweisung messen die Tendenz, über belastende Gefühle übermäßig nachzugrübeln oder die Verantwortung für inneres Unbehagen anderen Menschen zuzuschreiben. Die Skalen zu höheren Werten und emotionaler Rationalität untersuchen, ob du deine emotionalen Erfahrungen mit sinnstiftenden Lebensprinzipien verbindest oder standardmäßig strenger Logik Vorrang vor emotionaler Offenheit gibst. Zusätzlich erfassen Unterskalen zu Emotionsdauer, Schwarz-Weiß-Sicht, Andersartigkeitsgefühl, Emotionsausdruck und emotionaler Taubheit die Angst, dass Gefühle für immer anhalten werden, starre Erwartungen an Gefühle, das subjektive Gefühl der Isolation, den Umgang mit dem Mitteilen von Gefühlen sowie emotionale Abkopplung oder das Gefühl innerer Leere.
Empirische Forschung mit dem LESS-II zeigt, dass verschiedene Muster emotionaler Schemata eng mit dem allgemeinen psychischen Wohlbefinden, Bewältigungsstrategien und Ergebnissen für die psychische Gesundheit zusammenhängen. Überzeugungen, dass Gefühle gefährlich, unverständlich oder sozial nicht akzeptabel seien, stehen in engem Zusammenhang mit einem höheren Maß an chronischer Angst, depressiven Symptomen und zwischenmenschlichen Konflikten. Umgekehrt zeigen Menschen mit Schemata, die durch größere emotionale Klarheit, Emotionsakzeptanz und den Glauben an soziale Validierung gekennzeichnet sind, meist eine größere emotionale Flexibilität, Widerstandskraft und eine gesündere Erholung von Stress. Wenn du deine vorherrschenden emotionalen Schemata erkennst, werden die unausgesprochenen Regeln sichtbar, die dein Verhalten im Umgang mit schwierigen Gefühlen im Alltag bestimmen.
Die Vergleichsmarkierungen zur Bevölkerung in deinem Ergebnisschaubild sind Schätzungen, die aus den in veröffentlichten wissenschaftlichen Forschungsstichproben berichteten statistischen Verteilungen abgeleitet und neu skaliert wurden. Sie stellen weder offiziell standardisierte noch vollständig repräsentative Bevölkerungsnormen dar. Diese Referenzmarkierungen dienen ausschließlich als allgemeiner, veranschaulichender Hintergrund, damit du deine relativen Werte der einzelnen Unterskalen über die verschiedenen Dimensionen hinweg einordnen kannst. Sie sind weder klinische Grenzwerte noch absolute statistische Rangplätze. Diese Vergleichsmarkierungen sind Schätzungen und keine validierten Perzentile.
Diese Untersuchung wird ausschließlich zu Bildungs-, Selbsterkundungs- und Informationszwecken angeboten. Sie ist kein klinisches Diagnoseinstrument, stellt keine psychologische oder medizinische Beratung dar und ersetzt keine professionelle Untersuchung durch eine zugelassene medizinische oder psychotherapeutische Fachkraft. Diese Online-Untersuchung wurde auf Grundlage des Rahmens der Leahy-Skala für emotionale Schemata II (LESS-II) erstellt und steht in keiner Verbindung zu Robert L. Leahy oder seinen akademischen Institutionen, wird von ihnen weder unterstützt noch empfohlen.
Referenzen
- Leahy, R. L. (2012). Emotional Schema Therapy. Guilford Press.
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